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Onkie Nr.5 - Winter 2002/2003 Das Magazin der Hämatologisch-Onkologischen Abteilung im Dr. von Haunerschen Kinderspital München |
Grüß Gott, liebe Leserinnen und Leser...... wir haben ereignisreiche Zeiten hinter uns: eine neue Währung ist eingeführt, einige Landstriche leiden noch sehr unter der Flutkatastrophe, Haushaltslöcher klaffen an allen Ecken und Enden und viele Menschen machen sich zu Recht große Sorgen. Unser Gesundheitssystem, einst Vorbild für andere Länder, knackt in den Gelenken. Nicht zuletzt diese Tatsache ist einer der Gründe, warum in der Bundesrepublik die Selbsthilfegruppen in allen Bereichen des Gesundheitswesens immer mehr gefordert sind. - Wir müssen uns im Klaren sein, dass kinderonkologische Stationen an den Kliniken in ganz Deutschland inzwischen immer mehr auf ihre Elterninitiativen bauen müssen, damit der Klinikalltag weitgehend reibungslos ablaufen kann. - Was bedeutet das eigentlich? Das heißt, dass ungezählte Bürgerinnen und Bürger in unserem Land freiwillig und ehrenamtlich wiederum unzählige großzügige und freigiebige Menschen suchen und finden, die bereit sind, mit einer privaten Spende dazu beizutragen, dass Missstände gar nicht erst eintreten oder ausgemerzt werden, dass Verbesserungen und Erleichterungen eingeführt und begonnene Projekte weiter finanziert werden können. Es bedeutet aber auch, dass in Zeiten, in denen viele Bürger jeden Euro mehrmals umdrehen, bevor sie ihn ausgeben, diese Ehrenamtlichen immer intensiver um das Vertrauen der Spender werben und ihre Bitte um Hilfe noch eindringlicher vortragen müssen, um zu überzeugen. - In der Elterninitiative fand im November die alljährliche Hauptversammlung statt, mit Neuwahl des Vorstandes und der Referenten. Wir sind sehr stolz darauf, berichten zu können, dass sich die Mitarbeiter des Vereins auch diesmal wieder für ihre Ämter zur Verfügung stellten, ihre Arbeit weiterführen und viele Mitglieder sich auch zukünftig für die Kinder engagieren werden. Dafür braucht man Mut, Kraft und Zeit und wir danken allen von Herzen für ihre Bereitschaft. - Die Elterninitiative betreibt kein Büro und es gibt deshalb auch keine Sprechzeiten. Die Verantwortlichen sind eigentlich immer erreichbar. Das macht die Arbeit effektiv. Es ergibt sich daraus noch ein weiterer Vorteil: die immer wieder (übrigens völlig zu Recht) abgefragten Verwaltungskosten werden dadurch sehr niedrig (weit unter 4%) gehalten. - Die Mitglieder werben für die Elterninitiative, indem sie so oft wie möglich mit den Spendern in direkten Kontakt treten, also zu Veranstaltungen und Spendenübergaben persönlich erscheinen, um über die Aufgaben und Ziele der Elterninitiative zu berichten. Ausgaben für Werbung können deshalb auf das Nötigste beschränkt werden. - Jegliche Anstrengungen der Mitglieder wären wirkungslos, wenn es nicht die treuen Spender gäbe, die - trotz schwieriger Zeiten - bereit sind, von sich etwas abzugeben - für andere, die es schwerer haben. Ihnen allen sei herzlich gedankt. - Ein Wort sei auch an die
Verantwortungsträger im Innenstadtklinikum, in der Universität,
in der Politik gerichtet: Lasst uns also mit vereinten Kräften weiterarbeiten - im Sinne der krebskranken Kinder der Hämatologisch/Onkologischen Abteilung im Dr. von Haunerschen Kinderspital München. Ich wünsche Ihnen ein glückliches
und gesundes Jahr! Der alte neue Vorstand der
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