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Onkie Nr.4 - Früjahr 2002 Das Magazin der Hämatologisch-Onkologischen Abteilung im Dr. von Haunerschen Kinderspital München |
Grüß Gott, liebe Leserinnen und Leser...
...zwischen der letzten und der vorliegenden Ausgabe von Onkie liegt ein halbes Jahr, in dem wieder viel geschehen ist. Nach dem Ausscheiden von Herrn Prof.R.J.Haas, dem die Klinikleitung zum Abschied im vergangenen Herbst noch ein eindrucksvolles Abschiedssymposium im Hörsaal der Kinderklinik gewidmet hatte, an dem Redner, Kollegen und Gäste bewiesen, wie schwer ihnen allen der Abschied gefallen ist, wurden auch die Karten auf der Hämatologisch/Onkologischen Abteilung personell neu gemischt. - Für unsere Arbeit in der Elterninitiative hat sich dadurch aber nichts geändert. Unsere Aufgabe ist und bleibt es ausschließlich, die Interessen der Patienten und ihrer Eltern zu vertreten, die Situation der Betroffenen zu verbessern und mitzuhelfen, die Grundlagen zu schaffen, dass das Behandlungsteam unter vernünftigen Umständen seine Arbeit für die Patienten und Familien erfüllen kann. Dazu bedarf es stets intensiver und vertrauensvoller Zusammenarbeit mit der Klinikleitung und mit den Behandlungsteams. Wir nützen die Gelegenheit, an dieser Stelle Herrn Direktor Prof.Dr.med.Dietrich Reinhardt ein herzliches Dankeschön auszusprechen -für seine Kooperationsbereitschaft und für sein Verständnis für unsere Sorgen und Wünsche um und für die krebskranken Kinder. Nur gemeinsam können wir erreichen, dass den Patienten eine optimale medizinische Behandlung und psychosoziale Betreuung zuteil wird. - Eigentlich ist es aber der unmittelbare Verdienst der Freunde und Förderer der Elterninitiative, die mit außergewöhnlichem persönlichen Einsatz und Großherzigkeit die Basis für die Verbesserungen für die Kinder schaffen, denn alle Bemühungen unsererseits sind nur dann erfolgreich, wenn sie uns weiterhin Vertrauen schenken und uns finanziell unterstützen. Wie die Elterninitiative hilft, wie die Spenden verwendet werden, beschreibt der nachfolgende Bericht von Herrn Bauer, dem 1.Vorsitzenden unserer Initiative. Seinem Vergelt's Gott an alle Spender schließe ich mich stellvertretend für alle Mitglieder von Herzen an. - Bereits in der letzten Ausgabe wurde um Verständnis dafür geworben, dass keine einzelnen Spenderaktionen in Onkie vorgestellt werden. Wir wollen dies auch beibehalten, denn wir sind der Meinung, dass jede einzelne Spende gleich wertvoll ist und wir auch keinen unserer Freunde enttäuschen wollen. Deshalb beschränken wir uns weiterhin darauf, ausschließlich über die einzige Veranstaltung zu berichten, die alljährlich von den drei Elterninitiativen für krebskranke Kinder in München in eigener Regie abgehalten wird: Münchner Künstler helfen krebskranken Kindern (Seite 11). - Elterninitiative und Stiftung im Internet eine moderne Möglichkeit, die Aufgaben und Ziele der beiden Gruppen optisch und inhaltlich aufzuzeigen! Eignen sich die "neuen"Medien überhaupt als Informations-oder Werbeträger für unsere gemeinnützige Arbeit? Suchen -vor allem aber finden -uns Interessierte überhaupt? Sparen wir dadurch Arbeit oder Kosten? Darüber berichten wir unter anderem in diesem Heft. - Eine Selbsthilfegruppe für krebskranke Kinder ist verpflichtet, vorgegebene Aufgaben satzungsgerecht, rechtmäßig und nachweislich zu erfüllen. Eine der wesentlichen Voraussetzungen dafür ist Unabhängigkeit. Aus diesem Grund werden in Onkie weder Werbung noch Anzeigen untergebracht. Um so mehr danken wir all jenen Spendern und Sponsoren, die es uns ermöglichen, die Herstellungskosten aufzubringen. Die Redaktionsarbeit ist ehrenamtlich, Berichte und Artikel verursachen keinerlei Kosten. Deshalb sei auch hier ein herzlicher Dank an alle gerichtet, die mit ihren Beiträgen das Magazin informativ, farbig und unterhaltsam gestalten. Für die Patienten und ihre Eltern auf der kinderonkologischen Abteilung an unserer Klinik und für ihre Freunde ist Onkie gemacht -und von ihnen. Herzlichst |